Pflegekonzept / Mahdtermine

Naturschutzfachliche Begründung für das Ackerrandstreifenprogramm- Pflegekonzept

Zum Schutz der biologischen Vielfalt in der Ackerbaulandschaft erstellt die Stadt jährlich ein Pflegekonzept. Maßgeblich für die Entwicklung der biologischen Vielfalt in den Grünstreifen ist die Steuerung der Mahdtermine. Durch späte Mahdtermine im Juli werden Bodenbrüter wie die Feldlerche oder Schaftstelze geschützt. Mahd im Juni fördert dagegen die Artenvielfalt im Grünland. Dies ist wiederum für den Wildbienenschutz sehr wichtig. Für einzelne Vogelarten wie den besonders gefährdeten Steinkauz sind nur ganz frühe Mahdtermine (Mai-Juni) bestandsfördernd.

Sobald es bei den Mahdterminen zu Abweichungen von den Cross Compliance Regelungen für die Mahd von Stilllegungsflächen (=Ackerrandstreifen) kommt, muss die Stadt eine Befreiung von den EU-weiten Verpflichtungen beim Landwirtschaftsamt beantragen. Dies ist jährlich zu tun.

Die Bewilligung der frühen Mahd ist inzwischen erfolgt.

Das aktuelle Pflegekonzept steht als download zur Verfügung.

Pflegekonzept > pdf